Ein Streifzug durch Geschichte, Zahlen, Kurioses und meine eigene Praxis – locker aufgeschrieben, ohne dich mit Fachchinesisch zu erschlagen. Ich sitze schon seit Jahren jeden Tag mit Hormonwerten und Fragen von Frauen da, die wissen wollen, warum ihr Körper sich gerade anfühlt wie eine Achterbahn ohne Sicherheitsgurt. Und je länger ich mich mit Hormonen beschäftige, umso mehr merke ich: Es gibt kaum ein Thema, das gleichzeitig so unterschätzt und so voller Aha-Momente steckt. Also habe ich mal alles zusammengetragen, was ich über Hormone weiß, gefunden und selbst erlebt habe – aus meinem eigenen Blog, aus der Wissenschaftsgeschichte und aus meiner Praxis. Kein Lehrartikel, keine Checkliste zum Abarbeiten. Einfach eine große, lockere Sammlung an Fakten. Manche überraschend, manche kurios, manche direkt aus meinem Alltag als Hormoncoach.
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Herkunft & Wissenschaftsgeschichte – wie wir überhaupt verstanden haben, was Hormone sind
- Der eigentliche Vater der Endokrinologie war ein Deutscher: 1849 verpflanzte der Göttinger Physiologe Arnold Berthold Hoden von Hähnen in kastrierte Hähne – und die entwickelten sich trotzdem normal weiter.
- Berthold schloss daraus: Der Hoden muss einen Stoff direkt ins Blut abgeben, ganz ohne Nerven. Damit hatte er das Grundprinzip der Hormonforschung schon 50 Jahre vor dem Wort „Hormon“ beschrieben.
- Das Wort „Hormon“ selbst ist erstaunlich jung: Ernest Starling hat es erst 1905 geprägt, in seinen berühmten Croonian Lectures. (Ernest Starling prägte den Begriff)
- Es kommt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß „antreiben“ oder „in Bewegung setzen“.
- Das erste offiziell beschriebene Hormon kam übrigens nicht aus einer Drüse, sondern aus dem Darm: Secretin, entdeckt 1902 von Bayliss und Starling.
- Plötzlich war klar: Ein Organ kann ein anderes rein chemisch übers Blut steuern – ganz ohne Nervenleitung. Für die Medizin der Jahrhundertwende war das eine kleine Revolution.
- Auch Adrenalin war ganz vorne mit dabei: Es wurde bereits 1901 isoliert, unter anderem vom japanischen Chemiker Jokichi Takamine. (Jokichi Takamine)
- 1917 wurde in den USA die Association for the Study of Internal Secretions gegründet – der Vorläufer der heutigen Endocrine Society. Die Endokrinologie als eigenes Fach war geboren.
- Auch „Menopause“ ist ein vergleichsweise junger Begriff: Ein französischer Arzt prägte ihn erst 1821. Weder die arabisch-islamische noch die europäische Medizin des Mittelalters kannten „Wechseljahre“ als eigenes Krankheitsbild. (Quelle)
- Die frühe Hormonforschung war echte Detektivarbeit: Man verabreichte Organextrakte an Tiere und beobachtete, was passierte – oft ohne zu wissen, welches Molekül überhaupt verantwortlich war.
- Die Insulin-Geschichte gehört zu den größten Wendepunkten der Medizin überhaupt: 1921 begannen Banting und Best in Toronto ihre entscheidenden Experimente.
- Der erste behandelte Mensch war ein 14-jähriger Junge namens Leonard Thompson, im Januar 1922.
- Frederick Banting bekam mit 32 Jahren den Nobelpreis für die Entdeckung des Insulins – der jüngste Nobelpreisträger für Medizin überhaupt. Er teilte sein Preisgeld mit Charles Best, obwohl der offiziell gar nicht mit ausgezeichnet worden war.
- Und noch schöner: Die Beteiligten verkauften das Insulin-Patent für einen symbolischen Betrag – damit die Behandlung für möglichst viele Menschen bezahlbar bleibt.
- Jetzt wird’s kurios: Die frühe Sexualhormonforschung wurde tatsächlich aus menschlichem Urin gewonnen. Für ein paar Milligramm gereinigter Substanz mussten tausende Liter Urin verarbeitet werden.
- Adolf Butenandt isolierte auf diesem Weg 1929 das Östrogen Östron sowie später auch Androsteron aus männlichem Urin.
- Butenandt bekam dafür 1939 den Chemie-Nobelpreis – durfte ihn aber zunächst gar nicht annehmen: Hitler hatte per Erlass verboten, dass Deutsche überhaupt einen Nobelpreis entgegennehmen. (Der verbotene Nobelpreis für die Arbeit zur Isolierung, Strukturaufklärung und Synthese von Sexualhormonen)
- Erst zehn Jahre später, 1949, konnte er Urkunde und Medaille nachträglich entgegennehmen. Das Preisgeld bekam er nie mehr.
- Hormone brachten insgesamt erstaunlich viele Nobelpreise: 1923 für Insulin, 1939 für Sexualhormone, 1950 für Nebennierenhormone, 1955 für Hormonsynthese, 1977 gleich zwei Preise auf einmal. (Nobelpreis für Peptithormone)
- Hormone veränderten nicht nur die Medizin, sondern auch ganze Gesellschaften: Die Antibabypille kam 1961 in Deutschland auf den Markt – offiziell zunächst als Mittel gegen Menstruationsbeschwerden, nicht als Verhütungsmittel. (Das Anti-Baby-Pillen-Jahr)
- In der Bundesrepublik sank die Geburtenrate in den zehn Jahren danach von 2,45 auf 1,92 Kinder je Frau – der berühmte „Pillenknick“.
- Damit war plötzlich die Hormonkonzentrationen bis in Billionstel Gramm pro Milliliter Blut messbar. Diagnostik in Schilddrüse, Diabetes und Fruchtbarkeit war danach nicht mehr dieselbe.
- Neben dem klassischen Bluttest hat übrigens auch die Hormonspeichelanalyse ihre eigene Berechtigung: Sie misst gezielt den freien, aktiven Anteil der Hormone – nur etwa 2 bis 5 Prozent –, während ein Bluttest vor allem den gebundenen, passiven Teil erfasst.
- Die Hashimoto-Thyreoiditis, eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, wurde 1912 von einem japanischen Arzt beschrieben – aber auf Deutsch veröffentlicht. Hakaru Hashimoto publizierte seine Arbeit im „Archiv für klinische Chirurgie“. (Die Entdeckung der Hashimoto-Thyreoditits)
- Seine komplette Erstbeschreibung basierte auf gerade einmal vier untersuchten Frauen.
- Kropf war im Alpenraum über Jahrhunderte extrem verbreitet – die letzte Eiszeit hatte den Böden dort das Jod praktisch ausgewaschen. Den entscheidenden Einfall hatte nicht die Universität, sondern ein junger Schweizer Landarzt: Jod einfach dem Speisesalz beimischen.
- Seit rund 100 Jahren wird Speisesalz im Alpenraum jodiert – seitdem sind Kropf und die damit verbundene geistige Behinderung (Kretinismus) in der Region fast verschwunden.
- Und noch zwei Pioniere, die in meiner eigenen Arbeit ständig mitschwingen: Der US-Arzt John R. Lee gilt als Pionier der transdermalen Progesteron-Creme und der natürlichen Hormonregulation.
- Lee deckte einen Irrtum auf, den er selbst „The Yam Scam“ nannte: Auch wenn sich Diosgenin aus der Wildyamswurzel im Labor in Progesteron umwandeln lässt – der menschliche Körper vollbringt diese Umwandlung nicht von allein. Ein „Wild-Yam-Extrakt“ macht also noch kein Hormon.
- Ein deutscher Name, der in der bioidentischen Hormontherapie bis heute fällt: Dr. med. Volker Rimkus, Frauenarzt aus Kiel. Er entwickelte Ende der 1970er-Jahre ein Konzept zur individuell dosierten Substitution mit humanidentischen, mikronisierten Hormonen in Kapselform, die in der Apotheke nach Rezept hergestellt und regelmäßig anhand von Blutwerten angepasst werden. Dr. med. Volker Rimkus und die bioidentische Hormontherapie
- Auslöser war eine Beobachtung aus seiner Praxis: Frauen, denen er synthetisch modifizierte Hormonpräparate verschrieb, fühlten sich zwar teilweise besser, aber typische Beschwerden wie Müdigkeit, Schlafstörungen und Libidoverlust blieben häufig bestehen. Diese Erfahrung motivierte ihn, nach einer Therapieform mit humanidentischen Hormonen in individueller Dosierung zu suchen – ein Ansatz, der später als Rimkus-Methode bekannt wurde.
- 2011 gründete Rimkus gemeinsam mit dem Arzt Dr. Dr. med. Thomas Beck eine Plattform für Erfahrungsaustausch und Fortbildung zu bioidentischen Hormonen.
Die Frauen, die die Hormonforschung verändert haben
- Rosalyn Yalow war eigentlich Physikerin – nicht primär als Medizinerin ausgebildet, als sie die Endokrinologie auf den Kopf stellte. (Wie Rosalyn Yalow die Endokrinologie auf den Kopf stellte)
- Sie entwickelte gemeinsam mit Solomon Berson den Radioimmunoassay – und machte damit erstmals winzigste Hormonmengen im Blut messbar.
- Ihre erste Arbeit dazu wurde zunächst abgelehnt. Manche wissenschaftliche Revolution beginnt eben mit einem „Nein, das kann nicht sein“.
- Yalow ließ sich ihre Methode trotz des enormen kommerziellen Potenzials nicht patentieren.
- 1977 bekam Rosalyn Yalow den Medizin-Nobelpreis – erst die zweite Frau überhaupt mit dieser Auszeichnung. Später wurde sie die erste Frau an der Spitze der Endocrine Society.
- In ihrer Nobelrede sprach sie ausdrücklich über die strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft.
- Rosalind Pitt-Rivers entdeckte 1952 das Schilddrüsenhormon Triiodthyronin (T3) – und zeigte damit erstmals, dass Hormone in Geweben durch Enzyme aktiviert oder inaktiviert werden können.
- Sie wurde nach dieser Entdeckung außergewöhnlich früh Fellow der Royal Society.
- Dorothy Hodgkin war ebenfalls keine klassische Hormonforscherin – ihre Waffe war die Röntgenkristallographie, mit der sie half, die Struktur von Insulin zu entschlüsseln.
- Dafür bekam sie 1964 den Chemie-Nobelpreis – und arbeitete trotz schwerer rheumatoider Arthritis weiter, die ihre Hände erheblich beeinträchtigte.
- Gerty Cori war 1947 die erste Frau überhaupt mit einem Medizin-Nobelpreis, den sie sich mit ihrem Mann Carl Cori teilte – für ihre Arbeit zum Glukosestoffwechsel, dem heute so genannten Cori-Zyklus.
- Sie arbeitete jahrelang unter deutlich schlechteren Bedingungen als ihr Ehemann – Geschlechterdiskriminierung und sogenannte Nepotismusregeln erschwerten ihre Karriere zusätzlich.
- Und eine Forscherin, die mich persönlich sehr beeindruckt: Die britische Ärztin Dr. Katharina Dalton unterzog in einer bahnbrechenden Studie alle Patientinnen einer psychiatrischen Klinik einem Hormontest – bei der überwiegenden Mehrheit zeigten sich eklatante Hormonprobleme.
Wie Hormone wirken & wo sie überall stecken
- Ein körpereigenes Hormon wirkt nicht automatisch auf jede Körperzelle. Entscheidend ist, ob die Zelle den passenden Rezeptor besitzt und wie empfindlich bzw. zugänglich dieser Rezeptor ist. Synthetische Hormone oder hormonähnliche Wirkstoffe können an denselben Rezeptor binden und die Wirkung des körpereigenen Hormons nachahmen, verstärken, abschwächen oder blockieren. Ein Hormon kann daher durch den ganzen Körper zirkulieren, ohne dass die meisten Zellen direkt darauf reagieren. (Hormonrezeptoren)
- Manche Hormone wirken bis auf Ebene der Gene. Vor allem Steroidhormone können in ihre Zielzellen eindringen und dort an passende Rezeptoren binden. Der entstehende Hormon-Rezeptor-Komplex kann im Zellkern beeinflussen, welche Gene stärker oder schwächer abgelesen werden. (Chemische Signalübertragung von Hormonen)
- Viele Hormonsysteme regulieren sich selbst – ähnlich wie ein Thermostat. Ist genügend Hormon vorhanden, wird die weitere Produktion gebremst. Sinkt der Hormonspiegel, wird die Produktion wieder stärker angeregt.
- Fettgewebe ist längst nicht nur Energiespeicher, sondern selbst hormonell aktiv.
- Auch der Darm ist ein echtes hormonelles Kraftzentrum – die Geschichte von Secretin war nur der Anfang.
- Sogar das Herz ist endokrin aktiv und kann selbst hormonelle Signalstoffe freisetzen.
- Und auch Knochen sind hormonell aktiv – die moderne Forschung betrachtet sie längst nicht mehr nur als passives Stützgerüst.
- Hormone sitzen tief in unserem Alltag: Sie steuern mit, wie wir schlafen, wie hungrig wir sind und wie wir auf Stress reagieren.
- Die Zirbeldrüse (Epiphyse), die Melatonin bildet, ist im Erwachsenenalter nur noch etwa ein Zehntel so groß wie bei einem achtjährigen Kind – ungefähr so groß wie eine Erbse.
- Die Wissenschaft vermutet, dass es etwa 1000 Hormone im menschlichen Organismus gibt – bisher sind erst rund 150 davon bekannt und erforscht.
- Manche Chemikalien aus unserer Umwelt können hormonähnlich wirken – man nennt sie endokrine Disruptoren. Aber Vorsicht: Eine Wirkung im Labor bedeutet nicht automatisch ein Gesundheitsrisiko für Menschen.
- Auch natürliche Stoffe können hormonähnliche Eigenschaften besitzen – nicht alles, was auf hormonelle Signalwege wirkt, stammt aus einer Fabrik.
- Hormone werden in Eierstöcken, Nebennierenrinde, Schilddrüse sowie Hypothalamus und Hypophyse gebildet.
- Die Aromatase wandelt bestimmte Androgene in Östrogene um und kommt unter anderem im Fettgewebe vor; deshalb wird auch nach der Menopause weiterhin eine gewisse Menge Östrogen gebildet.
- Alle Steroidhormone – Progesteron, Testosteron, Östrogene, Cortisol, DHEA – werden aus Cholesterin hergestellt, über die Zwischenstufe Pregnenolon.
- Die Leber stellt einen großen Teil des Cholesterins selbst her, aber die Ernährung kann ebenfalls beeinflussen, wie viel Cholesterin der Körper produziert und wie hoch der Cholesterinspiegel im Blut ist.
- Der Körper bildet drei unterschiedliche Östrogene: Estradiol dominiert in den fruchtbaren Jahren, Estron nach den Wechseljahren, Estriol vor allem in der Schwangerschaft.
- Auch Frauen bilden Testosteron in kleinen Mengen, unter anderem in den Eierstöcken und Nebennieren; es kann außerdem als Ausgangsstoff für die Bildung von Östrogenen dienen.
- Cortisol teilt sich denselben Ausgangsstoff wie Progesteron und DHEA – bei chronischem Stress werden die Bausteine gern zugunsten des Cortisols „abgezweigt“.
- Progesteron wirkt über ein Abbauprodukt beruhigend auf einen Rezeptor im Gehirn und unterstützt so erholsamen Schlaf.
- Bioidentische Hormone haben exakt die gleiche Molekülstruktur wie körpereigene Hormone.
- Der Ausgangsstoff vieler bioidentischer Hormonpräparate ist zwar pflanzlich – Diosgenin aus Yamswurzel oder Sojabohnen –, wird aber erst im Labor in mehreren Schritten zu Progesteron oder Östrogenen umgewandelt. Die Wurzel selbst enthält keine nennenswerten Mengen wirksamen Hormons.
- Estriol ist das schwächste der drei Hauptöstrogene und wird besonders während der Schwangerschaft gebildet; lokal angewendet wirkt es vor allem auf das Gewebe des Urogenitaltrakts.
- Die Leber ist keine klassische Hormondrüse, spielt aber eine wichtige Rolle beim Abbau und bei der Verarbeitung vieler Hormone und hormonähnlicher Stoffe.
- Ein Teil des Schilddrüsenhormons T4 wird erst in der Leber zum aktiveren T3 umgewandelt.
- Die Leber stellt auch Transportproteine her, die bestimmen, wie viel eines Hormons im Blut frei und wirksam ist – etwa SHBG für Testosteron und Östrogene.
- Bei Hitze erweitern sich die Hautgefäße und mehr Blut wird zur Haut geleitet; durch Veränderungen des Flüssigkeitshaushalts können zusätzlich Schwellungen, sogenannte Hitzeödeme, entstehen.
- Bei ausgeprägten Hitzeödemen kann trotz Wassereinlagerung im Gewebe das zirkulierende Blutvolumen vermindert sein; deshalb sollten Entwässerungsmittel nicht einfach auf eigene Faust eingesetzt werden.
- Der Hypothalamus gilt als übergeordnetes hormonelles Steuerorgan und gibt Releasing- und Inhibiting-Hormone ab, die wiederum die Hypophyse beeinflussen.
- Manche Hormone wie Oxytocin und Vasopressin wirken direkt auf Zielzellen, ohne periphere Drüsen zu durchlaufen.
- Insulin und Glukagon werden vor allem durch den Blutzucker und den Energiezustand reguliert und unterliegen nicht der direkten hypothalamisch-hypophysären Steuerung wie viele andere Hormone.
- Bei einer Östrogendominanz muss die Leber die Östrogene in zwei Phasen abbauen, wobei vier Metabolite entstehen, von denen zwei krebserregend wirken können und ausgeschieden werden müssen.
- Die Hypophyse wird auch „Meisterdrüse“ genannt, weil sie viele andere Drüsen im Körper steuert.
- Testosteron trägt bei Frauen zur Erhaltung von Muskelmasse und Knochendichte bei – und spielt damit eine Rolle bei der Osteoporose-Vorbeugung. Hier findest du eine Übersicht über die wichtigsten Hormone in unserem Körper.
- DHEA fungiert im Körper als eine Art Krisenmanager und bewahrt ihn in Notfällen wie Unfällen, Verletzungen oder Operationen vor unkontrollierten Hormonausschüttungen.
- Der Name „Endorphin“ setzt sich aus „endogen“ (körpereigen) und „Morphin“ zusammen, abgeleitet von Morpheus, dem griechischen Gott der Träume.
- Auch Männer bilden Östrogene, vor allem durch die Umwandlung von Androgenen; Männer haben im Durchschnitt deutlich niedrigere Östrogenspiegel als Frauen.
- Insulin und Glukagon sind wichtige Gegenspieler bei der Blutzuckerregulation: Insulin senkt den Blutzucker, Glukagon erhöht ihn.
- Pregnenolon gilt als „Mutter aller Steroidhormone“ – die Ausgangssubstanz für Hormone wie Progesteron und Cortisol.
- Prolaktin wird hauptsächlich während des Schlafs produziert und hat regenerative Auswirkungen auf Nervenzellen. Dopamin hält es dabei in Schach.
- TSH wirkt wie ein Dirigent für die Schilddrüse: Es wird im Gehirn gesteuert und regt die T4- und T3-Produktion sowie die Umwandlung von T4 in aktives T3 an.
- T4 gilt als Speicherform der Schilddrüsenhormone, T3 ist die aktivere Form und wirkt stärker auf den Stoffwechsel.
- Hormone arbeiten nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Jedes Hormon passt nur in das für es bestimmte „Schloss“, also die dafür vorgesehene Empfängerzelle.
- Über Thalamus, Hypothalamus und Hypophyse wird das komplexe Hormonsystem ununterbrochen gesteuert und überwacht.
- Resveratrol kann je nach Situation ähnlich wie Östrogen wirken – in größeren Mengen aber auch gegen zu viel Östrogen bremsend.
- Selen ist wichtig für die Umwandlung des Schilddrüsenhormons Thyroxin (T4) in seine aktive Form Trijodthyronin (T3).
- Zink ist an über 300 Stoffwechselreaktionen beteiligt und spielt eine Schlüsselrolle bei der Bildung von Testosteron.
- Das Spurenelement Chrom ist entscheidend für die Wirkung von Insulin und die Regulierung des Blutzuckerspiegels. Warum Mineralstoffe und Spurenelemente so wichtig für unseren Hormonhaushalt sind.
- Verschiedene Hormone wie Östrogene, Progesteron, Prolaktin und Oxytocin beeinflussen die Dichte und Beschaffenheit des Brustgewebes – und damit auch, wie gut sich eine taktile Brustuntersuchung zur Brustkrebsvorsorge durchführen lässt.
- Bei Fibromyalgie zählen hormonelle Dysbalancen bei Cortisol, Östrogenen, Serotonin und DHEA zu den möglichen Ursachen, neben Stress und genetischer Veranlagung.
- Eine Hormon-Dysbalance bedeutet übrigens nicht einfach „zu viel“ oder „zu wenig“ eines Hormons, sondern ein feines Ungleichgewicht im Zusammenspiel mehrerer Hormone zueinander.
- Ab etwa dem 35. Lebensjahr beginnt bei vielen Frauen die Perimenopause – der Rückgang der Geschlechtshormone kann schon Jahre vor den eigentlichen Wechseljahren spürbar werden.
Und jetzt zum Mythbusting – wenn der Volksglaube nicht ganz stimmt:
- Nur höchstens 5 Prozent aller Säugetierarten binden sich fürs Leben an einen Partner.
- Das Etikett „Kuschelhormon“ für Oxytocin gerät ins Wanken: 2023 erzeugten Stanford-Forschende Präriewühlmäuse ganz ohne Oxytocin-Rezeptoren – eigentlich das Paradebeispiel für lebenslange Paarbindung durch Oxytocin.
- Das überraschende Ergebnis: Die Wühlmäuse blieben trotzdem monogam, kuschelten weiter mit ihrer Familie und zogen ganz normal Nachwuchs groß.
- Ein Bochumer Neurowissenschaftler bringt das „Kuschelhormon“ auf den Punkt: „Nicht ein einziges Hormon, sondern eine ganze Kaskade an Hormonen spielt bei Beziehungen eine Rolle.“
- Oxytocin hat übrigens nicht nur warme Effekte: Studien zeigen, dass es auch Neid, Schadenfreude und die Abwertung von Fremdgruppen verstärken kann.
- Und der Mythos vom „Männerbusen durch Bier“ hält sich hartnäckig, weil Hopfen tatsächlich Phytoöstrogene enthält – wissenschaftlich belegt ist der Zusammenhang mit Brustwachstum trotzdem nicht. Die enthaltene Menge reicht dafür schlicht nicht aus.
- Wenn überhaupt, entsteht ein Männerbusen durch Bierkonsum eher indirekt – über Gewichtszunahme, die den Östrogenspiegel erhöht, oder weil Alkohol die Leber am Abbau weiblicher Sexualhormone hindert.
Psyche & Hormone – das Zusammenspiel im Kopf
- Für das Zusammenspiel von Psyche, Nervensystem und Hormonsystem gibt es einen eigenen Fachbegriff: Psychoneuroendokrinologie – zusammengesetzt aus „Psycho“, „Neuro“ und „Endokrinologie“.
- Lange wurden Körper und Psyche in der Medizin strikt getrennt betrachtet: Hormone gehörten zur Endokrinologie, Gefühle zur Psychologie. Erst ab den 1970er-Jahren zeigte die Forschung zunehmend, wie sehr das zusammenhängt.
- Die zentrale Steuerzentrale für die Stressreaktion heißt HPA-Achse und funktioniert wie eine Befehlskette: Der Hypothalamus sendet CRH, die Hypophyse reagiert mit ACTH, die Nebennieren produzieren daraufhin Cortisol – das wiederum aufs Gehirn zurückwirkt und die Achse normalerweise wieder abbremst.
- Bleibt Stress dauerhaft bestehen, funktioniert diese eingebaute Selbstbremsung schlechter – die Achse bleibt aktiver als nötig, mit Folgen für Energie, Stimmung und Schlaf.
- Aus der Psychoneuroendokrinologie hat sich sogar ein eigenes, eng verwandtes Forschungsfeld entwickelt, das zusätzlich das Immunsystem einbezieht: die Psychoneuroimmunologie.
- In meiner Praxis bezeichne ich Cortisol gerne als „Hormon-Dieb“: Die Nebennieren können nicht gleichzeitig in vollem Umfang Cortisol und andere Hormone wie Progesteron oder DHEA produzieren – bei Dauerstress werden diese Hormone eher „geopfert“.
- Der Körper hat morgens um acht Uhr einen natürlichen Cortisol-Peak, der wachrütteln und fit für den Tag machen soll.
- Speicheltests messen den Cortisol-Rhythmus über den ganzen Tag – morgens, mittags, abends – und zeigen damit das echte Stressmuster, während ein einzelner Bluttest nur eine Momentaufnahme liefert.
- Serotonin reguliert unter anderem Stimmung, Appetit und Schlaf-Wach-Rhythmus, während Dopamin für Motivation, Belohnung und Konzentration zuständig ist.
- Ein niedriger Testosteronspiegel kann mit Stimmungsschwankungen und Ängstlichkeit einhergehen.
- Ein Progesteronmangel, verursacht durch Eierstockschwäche oder hormonelle Verhütungsmittel, kann das Risiko für Depressionen erhöhen.
- Eine Überfunktion der Schilddrüse oder eine zu hohe Dosierung von Schilddrüsenmedikamenten kann Nervosität, Reizbarkeit und Angstzustände auslösen oder verstärken.
- Chronischer Stress kann leichte, dauerhafte Entzündungsprozesse im Körper begünstigen, die sogenannte „stille Entzündung“ – sie wird mit Erschöpfung, Stimmungstiefs und Stoffwechselveränderungen in Verbindung gebracht.
- Umgekehrt beeinflussen Immunbotenstoffe auch das Gehirn – die Kommunikation läuft in beide Richtungen.
Zahlen, die überraschen
- Bei einer hormonellen Brustvergrößerung mit Östrogen und Progesteron kann das Brustvolumen vorübergehend um bis zu 30 Prozent zunehmen – meist begleitet von bis zu 2 Kilogramm mehr Körpergewicht.
- Studien zeigen, dass speziell ausgebildete taktile Untersucherinnen bis zu 30 Prozent mehr Gewebeveränderungen ertasten können als Ärzte bei einer herkömmlichen Tastuntersuchung – oft schon ab etwa 5 Millimetern.
- Ihre Ausbildung dauert übrigens neun Monate und umfasst anatomisches Grundlagenwissen sowie intensives praktisches Training des Tastsinns.
- Jede achte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.
- Der Körper enthält etwa 1,5 Kilogramm Kalzium, wovon rund 99 Prozent im Skelett gespeichert sind.
- In Deutschland sind rund 5,2 Millionen Frauen und 1,1 Millionen Männer ab 50 Jahren von Osteoporose betroffen.
- Nach den Wechseljahren kann der sinkende Östrogenspiegel zu einem Verlust von bis zu anderthalb Prozent der Knochenmasse führen.
- Im Körper gibt es etwa 46 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente, von denen rund 30 lebenswichtig sind.
- Alle Spurenelemente zusammen wiegen im menschlichen Körper nicht mehr als zehn Gramm.
- Das Spurenelement Bor kann den Östrogen- und Testosteronspiegel im Körper beeinflussen und sogar verdoppeln, indem es die Hormone vor vorzeitigem Abbau schützt.
- Eine Medjool-Dattel liefert pro 100 Gramm etwa 277 Kalorien, 696 Milligramm Kalium und 54 Milligramm Magnesium.
- Datteln gehören zu den Früchten mit dem höchsten Phytoöstrogengehalt überhaupt – nur getrocknete Aprikosen enthalten noch mehr.
- Estradiol macht etwa 80 Prozent der Östrogene im Körper aus und ist das führende Hormon der ersten Zyklushälfte.
- Ungefähr 95 bis 98 Prozent der Hormone im Körper sind gebundene, passive Hormone, die im Bluttest sichtbar werden. Nur 2 bis 5 Prozent sind ungebundene, aktive Hormone – zusätzlich im Speichel nachweisbar.
- An einem Hitzetag mit starker hormoneller Wassereinlagerung kann die Waage kurzfristig ein bis drei Kilogramm mehr anzeigen – ganz ohne Fettzunahme.
- Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland haben eine gutartige Schilddrüsenerkrankung – behandelt werden davon aber nur maximal 5 Millionen.
- Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat knotige Veränderungen an der Schilddrüse.
- In Deutschland werden jährlich rund 100.000 Schilddrüsenoperationen durchgeführt, 80 Prozent davon wegen einer Struma.
- Aktuell sind mehr als 9 Millionen Frauen in Deutschland in den Wechseljahren.
- 70 Prozent der befragten Frauen finden, dass das Thema Wechseljahre im Berufsleben unterschätzt wird, mehr als die Hälfte empfindet es als Tabu am Arbeitsplatz.
- Jede dritte bis vierte Frau in den Wechseljahren denkt aufgrund ihrer Beschwerden schon einmal darüber nach, den Job aufzugeben oder die Stunden zu reduzieren. (Quelle)
- Der wirtschaftliche Schaden durch Wechseljahresbeschwerden am Arbeitsplatz wird in Deutschland auf rund 9,4 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.
- Nur 3 Prozent der befragten Beschäftigten geben an, dass ihr Unternehmen passende Unterstützungsangebote für die Wechseljahre bietet.
- Schätzungen zufolge haben 20 bis 40 Prozent aller Mädchen und Frauen ausgeprägte PMS-Symptome, die sie im Alltag spürbar belasten.
- Bei etwa 3 bis 8 Prozent der Frauen sind die Beschwerden – vor allem die psychischen – so ausgeprägt, dass man von einer prämenstruellen dysphorischen Störung (PMDS) spricht.
Erfolgsgeschichten aus meiner Praxis
- Anna, 44 Jahre, schob ihre Erschöpfung lange auf Stress. Ihr Hausarzt tippte zunächst auf Eisenmangel, aber das Blutbild passte nicht – erst eine spezifische Hormonanalyse zeigte einen deutlichen Östrogen- und Progesteronmangel.
- Mit gezielter Unterstützung und Lebensstilanpassung konnte Anna Schritt für Schritt zu sich zurückfinden und fühlt sich heute vitaler, motivierter und wieder wie sie selbst.
- Eine Klientin kam mit erheblichen Wechseljahresbeschwerden, Haarausfall und Schlafstörungen zu mir; im Hintergrund stand die Angst vor Krebs, weil die Erkrankung in ihrer Familie schon mehrfach vorgekommen war.
- Diese Klientin hatte zusätzlich eine Osteoporose-Diagnose und wollte die vorgeschlagene Standardtherapie genau aus dieser Krebsangst heraus nicht machen.
- Eine Klientin mit unerfülltem Kinderwunsch war so eingestellt, dass eine Schwangerschaft praktisch gar nicht möglich war.
- Bei ihr wurde im Hormoncoaching der Körper von A bis Z durchgegangen – vom Darm bis zu den Nebennieren, inklusive des emotionalen Stresses. Am Ende hatte sie deutlich mehr Sicherheit beim Aussortieren ihres überfüllten Nahrungsergänzungsmittel-Schranks.
- Anna, 42, Solo-Selbstständige, wird in einem Artikel mit den Worten zitiert: „Von Burnout-Rand zu 20 Prozent mehr Umsatz – mit echter Leichtigkeit.“
Meine eigenen Fakten – aus meinem Leben als Hormoncoach
- Was mich an diesem Thema am meisten packt: Frauen haben mit genug Wissen selbst die Möglichkeit, über viele kleine Aha-Momente positiven Einfluss auf ihre Hormongesundheit zu nehmen – und müssen sich ihrem Körper nicht mehr ausgeliefert fühlen.
- Ich stand an einem Freitagabend bei 39 Grad im Dirndl auf einem Blaskapellen-Einsatz und bekam wegen meines eng sitzenden Mieders kaum noch Luft – obwohl ich an diesem Tag wegen der Hitze kaum etwas gegessen hatte.
- Drei Tage später, bei „nur noch“ 30 Grad, war das Engegefühl bei mir praktisch verschwunden, obwohl sich meine Ernährung in der Zwischenzeit kaum verändert hatte.
- Eine Woche vor diesem 39-Grad-Erlebnis war es bei mir noch so kalt, dass ich im Juni mit Wärmflasche geschlafen habe.
- Ich bin immer wieder fasziniert vom abendlichen Fastenbrechen im Ramadan mit Datteln und Wasser.
- Als Kind war es für mich ein Highlight, in den Tagen vor Weihnachten gemeinsam mit meiner Mutter getrocknete Datteln, Feigen und Aprikosen sowie seltene Nüsse wie Paranüsse oder Pecannüsse zu kaufen.
- Meine Lieblingssorte bis heute ist die Medjool-Dattel, die regelmäßig in meiner Ökokiste landet.
- Ich hatte vergangene Woche meinen jährlichen Termin zur taktilen Brustuntersuchung bei discovering hands.
- Ich bin begeistert, seit ich das erste Mal von dieser Methode der Brustkrebsfrüherkennung erfahren habe.
- Bei meiner eigenen Selbstuntersuchung der Brust war es früher immer so, dass ich jedes Mal etwas gefühlt und dann total verunsichert abgebrochen habe.
- Viele meiner Klientinnen sind nach einer Hormonberatung für den Zusammenhang zwischen Symptom und Hormon sensibilisiert – und genau dieser Moment ist mir am wichtigsten.
- Bei mir läuft die energetische Aufladung der Chakren besonders effektiv durch gezielte Reikibehandlungen – die ich auch an meine Coachees zur Selbstbehandlung weitergebe. Dabei werden die sieben Hauptchakren den endokrinen Drüsen, also den Hormonzentren im Körper, zugeordnet, sodass ein energetisches Ungleichgewicht eines Chakras mit hormonellen Dysbalancen in Verbindung gebracht wird.
Essen & Hormone
- Kalzium steht im Körper im Gleichgewicht mit Phosphor: Fehlt eines der beiden, kann das andere im Überschuss auftreten.
- Veganer nehmen laut Studienlage möglicherweise etwas weniger Kalzium auf, können ihren Bedarf aber über kalziumreiches Gemüse, eingeweichte Hülsenfrüchte und Nüsse decken.
- Zwei bis drei Datteln zum Fastenbrechen liefern bereits einen spürbaren Teil des Tagesbedarfs an Kalium.
- Sesam enthält Lignane, die im Darm zu einer schwach östrogenartig wirkenden Substanz umgewandelt werden – eine Studie mit postmenopausalen Frauen fand nach fünf Wochen täglichem Sesamkonsum tatsächlich Veränderungen bei Blutfetten und östrogenbezogenen Markern.
- Der Prophet Mohammed empfahl, das Fasten mit Datteln zu brechen: „Wenn du eine Dattel hast, brich dein Fasten mit ihr. Wenn du keine hast, brich dein Fasten mit Wasser, denn es ist reinigend.“
- Die Dattel wird wegen ihrer Bedeutung als Grundnahrungsmittel in heißen, trockenen Regionen auch „Brot der Wüste“ genannt.
Warum mir Hormonaufklärung so wichtig ist
- Der eigentliche Kern meiner Arbeit steckt für mich in Fakt 153: Wissen verändert etwas. Nicht abstrakt, sondern ganz konkret – im Moment, in dem eine Frau versteht, warum sie sich gerade so fühlt, wie sie sich fühlt.
- Zur Rimkus-Methode aus Fakt 32 bis 34 eine ehrliche Einordnung von mir: Ich selbst empfehle meinen Klientinnen sich behutsamer im Rahmen einer natürlichen Hormonregulation heranzutasten und den eigenen Körper lieber langsamer an die passende Unterstützung mit bioidentischen Hormone – soweit überhaupt nötig – heranzutasten, statt gleich mit hohen Dosierungen zu starten. Dein Körper weiß sehr genau, was er braucht – man muss ihm nur genug Zeit und Aufmerksamkeit geben. Und das finden wir gemeinsam in einer individuellen Hormonberatung oder in einem intensiven 12-wöchtigen Hormoncoaching heraus.
- Genau deshalb höre ich in meiner Praxis lieber erst zu und schaue mir die Werte in Ruhe an, bevor irgendetwas verändert wird.
- Was mich an der Wissenschaftsgeschichte der Hormone am meisten fasziniert: Wie viele Jahrzehnte es gebraucht hat, bis Frauen wie Yalow, Pitt-Rivers, Hodgkin, Cori oder Dalton überhaupt die Anerkennung bekommen haben, die ihnen zustand – und wie viel wir heute selbstverständlich nutzen, das auf ihrer Arbeit aufbaut.
- Am Ende ist das für mich der rote Faden durch alle 174 Fakten oben: Je mehr du über deine Hormone weißt, umso weniger bist du ihnen ausgeliefert.
Welchen Fakt über Hormone habe ich vergessen? Kommentiere gerne – ich freue mich über jede Ergänzung!
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Wer hier schreibt?
Ich bin Heike Ferg und schreibe auf diesem Blog über Hormone, Wechseljahre und Psyche. Als Hormoncoach & zertifizierte Psychologische Beraterin (VpsyB) höre ich täglich von all den körperlichen und emotionalen Beschwerden, die viele Frauen bei sich beobachten, aber oft nicht erklärt bekommen. Du suchst eine fachkundige Begleitung für deine Perimenopause und die Wechseljahre? Hier kannst du mehr über meine Angebote erfahren:
Herzlichen Dank, liebe Heike, für diesen umfangreichen und interessanten Blogartikel. Wow da hast du erstaunlich viel zusammengetragen.
Es ist faszinierend wie viel es über Hormone an Fakten gibt. Datteln, Sesam und Nüsse mag ich sehr gerne und verwende sie oft. Auch mit der Chakrenarbeit der 12 Chakren der Heilenergetik, arbeite ich regelmäßig und aktiviere dadurch meine Hormondrüsen.
Ich finde wir können sehr viel für unsere Gesundheit tun, wenn wir das Wissen dazu haben.
Energiereiche Grüße von Anita
Liebe Anita,
herzlichen Dank für dein so aufmerksames Feedback! Es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat und du dich inspiriert fühlst. Ja, die Welt der Hormone ist wirklich faszinierend – und es tut gut zu wissen, wie viel wir selbst aktiv für unser Wohlbefinden tun können.
Wie schön, dass Datteln, Sesam und Nüsse schon fest in deinem Alltag verankert sind – das sind echte Kraftspender! Und deine regelmäßige Chakrenarbeit klingt nach einer wunderbaren, ganzheitlichen Praxis, um Körper und Energiefluss in Einklang zu bringen.
Genau darum geht es mir: Wissen verständlich zu machen und zu zeigen, wie wir es im Alltag umsetzen können. Danke, dass du dich mit deinen Erfahrungen eingebracht hast – das bereichert die Gemeinschaft hier sehr.
Alles Liebe und weiterhin viel Freude und Energie auf deinem Weg!
Heike