Fibromyalgie und Hormone: Wie das hormonelle Gleichgewicht Schmerzen und Symptome beeinflusst

Hormoncoach Heike Ferg – Zusammenhang zwischen Fibromyalgie und Hormonen erkennen und bewusst auf deinen Hormonhaushalt achten, um dein Wohlbefinden zu verbessern.
  • Beitrags-Autor:
  • Beitrag zuletzt geändert am:18. August 2026
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Beitrags-Kategorie:Hormone

Vielleicht kennst du das Gefühl, dass dein Körper manchmal einfach macht, was er will. Schmerzende Muskeln, extreme Erschöpfung, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen – all das kann sich wie ein unkontrollierbares Chaos anfühlen. Wenn du mit Fibromyalgie lebst, weißt du, wie tiefgreifend diese Beschwerden in den Alltag eingreifen können. Was viele unterschätzen: Deine Hormone spielen dabei eine viel größere Rolle, als man denkt.

Hinweis: Einige Links in diesem Beitrag sind Partnerlinks. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass dir Mehrkosten entstehen. Herzlichen Dank – und ich freue mich, wenn du dir damit etwas Gutes tust.

✦ Das Wichtigste in Kürze
  • Fibromyalgie ist real und komplex – der Name setzt sich aus Faser (Fibra), Muskel (Myos) und Schmerz (Algos) zusammen und löste in den 1980ern den älteren Begriff „Fibrositis“ ab.
  • Typische Symptome sind anhaltende Schmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen und „Fibro Fog“ (Konzentrationsprobleme).
  • Zu den Ursachen zählen Stress, Traumata, genetische Veranlagung sowie hormonelle Dysbalancen bei Cortisol, Östrogenen, Serotonin und DHEA.
  • Im Unterschied zu rheumatoider Arthritis fehlen bei Fibromyalgie Entzündungen und Gelenkschäden – typisch sind stattdessen sogenannte Tenderpoints.

Du bist mehr als deine Diagnose

Fibromyalgie ist kein Zeichen von Einbildung oder Überempfindlichkeit. Sie ist real, komplex und manchmal sehr fordernd. Das Krankheitsbild der Fibromyalgie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zunächst als „Fibrositis“ bezeichnet, weil man damals annahm, es handele sich um eine Entzündung der Muskeln. Erst in den 1980er Jahren setzte sich der Begriff Fibromyalgie durch, der sich aus den Worten für Faser (Fibra), Muskel (Myos) und Schmerz (Algos) zusammensetzt und die Schmerzen in den Muskelfasern beschreibt. Anders als oft angenommen, hat Fibromyalgie wenig mit Rheuma zu tun, weshalb die Bezeichnung „Weichteilrheumatismus“ im deutschsprachigen Raum unpassend ist. 1990 wurde die Fibromyalgie vom „American College of Rheumatology“ offiziell definiert. Bei der Krankheit stehen starke, unerklärliche Schmerzen im Vordergrund, die oft von weiteren Symptomen wie Bauchbeschwerden, Verdauungsproblemen und Reizdarmsyndrom begleitet werden.

Ursachen der Fibromyalgie

Fibromyalgie entsteht durch ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren, die noch nicht vollständig verstanden sind. Wahrscheinlich spielt eine Störung in der Verarbeitung von Schmerzen im Gehirn eine große Rolle, wodurch Betroffene Reize als schmerzhaft wahrnehmen, die für andere niemanden schmerzen würden. Stress, sowohl psychischer als auch körperlicher, wird als wichtiger Auslöser gesehen, ebenso wie belastende Lebensereignisse oder Traumata. Zusätzlich können genetische Veranlagungen die Anfälligkeit erhöhen. Auch eine Schädigung kleiner Nervenfasern oder Stoffwechselprobleme werden diskutiert, allerdings ist unklar, ob sie Ursache oder Folge der Krankheit sind. Insgesamt ist Fibromyalgie ein komplexes Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Einflüssen.

Heike Ferg, Hormoncoach und psychologische Beraterin, im Portrait mit handschriftlichen Notizen zu Hormonen, Psyche und emotionalen Zusammenhängen
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte setze den Haken zum Datenschutz.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bestätige jetzt deine E-Mail-Adresse

Hormon-Symptom-Check

Eine kostenfreie Orientierung bei typischen Beschwerden in der Perimenopause und den Wechseljahren.
Der Check wird dir per E-Mail zugesendet.

Schreibe einen Kommentar