Du ziehst morgens den BH an, und er fühlt sich plötzlich an, als wäre er eine Nummer zu klein. Die Brust spannt, beim Umarmen zuckst du zusammen, und manchmal sticht es an einer Stelle, die du vorher nie bemerkt hast. Viele Frauen kennen solche Beschwerden aus jüngeren Jahren vor der Periode, und umso mehr wundern sie sich, wenn sie ausgerechnet in der Lebensmitte stärker werden statt weniger. Medizinisch heißen Brustschmerzen Mastodynie, und auch Brustschmerzen in den Wechseljahren sind in den allermeisten Fällen harmlos.
Harmlos heißt allerdings nicht, dass du sie einfach aushalten musst. In diesem Artikel schauen wir gemeinsam darauf, warum die Brust gerade in der Perimenopause und den Wechseljahren so empfindlich reagieren kann, warum sie manchmal sogar größer wird, was dir im Alltag Erleichterung verschafft und bei welchen Anzeichen du nicht abwarten, sondern ärztlich nachschauen lassen solltest.
Warum tut die Brust in den Wechseljahren weh?
Um zu verstehen, warum sich deine Brust gerade jetzt meldet, lohnt ein Blick darauf, wie sie gebaut ist. Die Brust besteht aus Drüsengewebe, Bindegewebe und Fett, und vor allem das Drüsengewebe reagiert empfindlich auf Hormone. Östrogen lässt es wachsen und fördert Wassereinlagerungen, Progesteron wirkt dem in der zweiten Zyklushälfte entgegen. Solange beide im Wechselspiel stehen, spürst du davon oft nur ein leichtes Spannen vor der Periode.
Genau dieses Wechselspiel gerät in der Perimenopause durcheinander. Das Progesteron nimmt häufig schon ab, lange bevor die Periode unregelmäßig wird, weil nicht mehr in jedem Zyklus ein Eisprung stattfindet. Das Östrogen dagegen sinkt nicht gleichmäßig ab, sondern schwankt in dieser Phase stark und liegt zeitweise sogar höher als in deinen Dreißigern. Fehlt dann das ausgleichende Progesteron, kann das Brustgewebe anschwellen, Wasser einlagern und schmerzen. Deshalb gehört Brustspannen für viele Frauen zu den ersten Anzeichen, dass sich die Wechseljahre ankündigen. Mehr dazu, wie sich die einzelnen Abschnitte unterscheiden, findest du in meinem Artikel über die 4 Phasen der Wechseljahre.
Und nach der Menopause? Wenn die Eierstöcke ihre Hormonproduktion weitgehend eingestellt haben, bildet sich das Drüsengewebe nach und nach zurück, und hormonell bedingte Brustschmerzen lassen bei den meisten Frauen deutlich nach. Treten nach der letzten Periode neue Schmerzen auf, lohnt es sich deshalb, genauer hinzuschauen: Manchmal stecken Hormone von außen dahinter, manchmal Ursachen, die gar nicht in der Brust selbst liegen.
Die Rolle der Hormone im Detail
Dass ausgerechnet Östrogen und Progesteron so viel mit deiner Brust zu tun haben, liegt an ihren Aufgaben im Brustgewebe. Daneben mischen noch zwei weitere Hormone mit, die bei Brustschmerzen oft übersehen werden, und auch Hormone, die du von außen zuführst, spielen eine Rolle.
Östrogen lässt das Gewebe wachsen
Östrogen sorgt dafür, dass sich Drüsengewebe und Milchgänge aufbauen, und es fördert Wassereinlagerungen im Gewebe. Liegt es im Verhältnis zum Progesteron hoch, wie es in der Perimenopause phasenweise vorkommt, kann die Brust anschwellen, schwerer werden und schmerzen. Genau dieses Verhältnis aus viel Östrogen und wenig Progesteron gilt laut Krebsinformationsdienst auch als vermuteter Auslöser der Mastopathie, auf die ich weiter unten noch eingehe.
Progesteron ist der Gegenspieler
Progesteron bereitet in der zweiten Zyklushälfte die Drüsenstrukturen vor und wirkt dem Östrogen in vielen Geweben entgegen. Gebildet wird es aber erst nach einem Eisprung, und Zyklen ohne Eisprung werden in der Perimenopause immer häufiger. Deshalb ist bei Brustschmerzen in dieser Phase nicht unbedingt zu viel Östrogen das eigentliche Thema, sondern oft das fehlende Gegengewicht.
Prolaktin ist mehr als ein Stillhormon
Prolaktin ist vor allem für die Milchbildung zuständig, wird aber auch außerhalb der Stillzeit gebildet. Ist der Spiegel erhöht, kann das zu Spannungsgefühlen in der Brust führen, manchmal auch zu milchigem Ausfluss aus der Brustwarze. Erhöhte Werte können ganz unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel bestimmte Medikamente oder starken Stress. Ob dein Prolaktin erhöht ist, lässt sich mit einer Blutuntersuchung in der Arztpraxis klären, und Ausfluss aus der Brustwarze gehört ohnehin immer ärztlich abgeklärt.
Schilddrüsenhormone
Bei einem Teil der Frauen mit Mastopathie finden sich laut Krebsinformationsdienst zusätzlich Störungen der Schilddrüsenhormone. Weil sich eine Schilddrüsenstörung in den Wechseljahren leicht mit typischen Wechseljahresbeschwerden verwechseln lässt, lohnt es sich, die Schilddrüse bei anhaltenden Beschwerden mit untersuchen zu lassen. Wie vielfältig sich die Schilddrüse bemerkbar machen kann, zeige ich am Beispiel Haarausfall in meinem Artikel Wie die Schilddrüse dein Haarwachstum beeinflusst.
Hormone von außen
Wenn du in der Perimenopause noch mit der Pille verhütest oder Hormone von außen bekommst, wirken auch diese auf das Brustgewebe und können Spannen oder Schmerzen auslösen. Wenn die Beschwerden damit zeitlich zusammenfallen, sprich deine Ärztin darauf an.
Wenn du nachlesen möchtest, welche Aufgaben die einzelnen Hormone sonst noch in deinem Körper haben, findest du einen Überblick in meinem Artikel Diese Hormone solltest du kennen.
Zyklisch oder nicht? Zwei Arten von Brustschmerzen
Ob deine Brustschmerzen hormonell bedingt sind, verrät oft schon ihr Muster. Ärztinnen und Ärzte unterscheiden zwei Formen, und diese Unterscheidung hilft dir auch selbst bei der Einordnung.
Zyklische Brustschmerzen hängen mit deinem Monatszyklus zusammen. Sie treten meist in beiden Brüsten auf, oft flächig, werden in den Tagen vor der Periode stärker und lassen mit Einsetzen der Blutung wieder nach. In der Perimenopause bleibt dieses Muster häufig erhalten, kann aber unberechenbarer werden, weil auch der Zyklus selbst kürzer, länger oder unregelmäßig wird.
Nicht-zyklische Brustschmerzen folgen keinem erkennbaren Rhythmus. Sie sitzen öfter nur in einer Brust oder an einer bestimmten Stelle und haben häufiger Ursachen, die nichts mit dem Zyklus zu tun haben, etwa eine Zyste, eine Verspannung der Brustmuskulatur oder eine Reizung der Rippenknorpel.
| Merkmal | Zyklische Brustschmerzen | Nicht-zyklische Brustschmerzen |
|---|---|---|
| Zusammenhang mit dem Zyklus | stärker vor der Periode, besser mit der Blutung | kein erkennbarer Rhythmus |
| Wo sie auftreten | meist beide Brüste, eher flächig | oft eine Brust oder eine bestimmte Stelle |
| Häufige Ursachen | Schwankungen von Östrogen und Progesteron | Zysten, Verspannungen, Reizung der Rippenknorpel, Medikamente |
| In den Wechseljahren | häufig in der Perimenopause, nach der Menopause meist seltener | in jedem Alter möglich, länger anhaltend an einer Stelle ärztlich abklären |
Um herauszufinden, zu welcher Gruppe deine Beschwerden gehören, hilft ein einfaches Beschwerde-Tagebuch über zwei bis drei Monate. Notiere dir, an welchen Tagen die Brust schmerzt, wie stark, auf welcher Seite und wann deine Periode einsetzt. Viele Frauen sehen darin schon nach wenigen Wochen ein Muster, und mit diesen Notizen bist du auch beim nächsten Termin in der Frauenarztpraxis deutlich besser vorbereitet.
Warum halten Brustschmerzen in den Wechseljahren manchmal wochenlang an?
Wochenlange Brustschmerzen entstehen in den Wechseljahren oft dann, wenn sich das gewohnte Zyklusmuster auflöst, sodass die Brust nicht nur ein paar Tage, sondern über Wochen empfindlich bleibt. Eine mögliche Erklärung: Wenn die Zyklen länger werden und der Eisprung ausbleibt, fehlt über längere Zeit das Progesteron, das dem Östrogen sonst entgegenwirkt. Die Brust bleibt dann gewissermaßen im Dauerzustand vor der Periode, bis die nächste Blutung einsetzt oder sich die Hormone wieder verschieben.
Für viele Frauen ist das vor allem zermürbend, weil sie nicht wissen, ob und wann es aufhört. Wenn die Schmerzen beide Brüste betreffen, sich mit Phasen von Zyklusveränderungen decken und zwischendurch auch mal besser werden, spricht das eher für eine hormonelle Ursache. Bleibt dagegen eine einzelne Stelle über Wochen schmerzhaft oder kommt etwas Neues dazu, gehört das ärztlich abgeklärt, auch wenn die Ursache am Ende meistens harmlos ist.
Was steckt hinter einseitigen Brustschmerzen?
Einseitige Brustschmerzen haben in den Wechseljahren meist gut einzuordnende Ursachen, auch wenn viele Frauen bei Schmerzen auf nur einer Seite sofort an das Schlimmste denken. Häufig steckt eine Zyste dahinter, also ein kleiner, mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Drüsengewebe, wie er im Rahmen einer Mastopathie vorkommen kann (dazu gleich mehr). Ebenso oft kommt der Schmerz gar nicht aus der Brust selbst, sondern aus der Brustwand: aus einem verspannten Brustmuskel, einer Reizung der Rippenknorpel am Brustbein oder einer Fehlhaltung, die sich bis in den Brustkorb zieht. Solche Schmerzen lassen sich oft durch Druck auf eine bestimmte Stelle auslösen oder verändern sich mit Bewegung.
Auch einseitige Schmerzen, die über Wochen an derselben Stelle bleiben, sollten untersucht werden. Nicht, weil sie meistens gefährlich sind, sondern weil eine Untersuchung dir schnell Gewissheit geben kann.
Wichtig: Ein Druck- oder Engegefühl hinter dem Brustbein oder in der linken Brustseite, vor allem zusammen mit Atemnot, Übelkeit, kaltem Schweiß oder Schmerzen, die in Arm, Kiefer, Rücken oder Oberbauch ausstrahlen, kann ein Hinweis auf einen Herzinfarkt sein. Bei Frauen zeigen sich diese Anzeichen oft weniger typisch als bei Männern. Ruf in diesem Fall sofort den Notruf 112 an.
Wächst die Brust in den Wechseljahren?
Ja, bei vielen Frauen wird die Brust in den Wechseljahren größer, schwerer oder verändert ihre Form, und neben den Schmerzen ist das oft die zweite Veränderung, die sie bemerken, weil der gewohnte BH plötzlich nicht mehr passt. Das ist kein Zufall, denn die Brust baut sich in den Wechseljahren tatsächlich um. Das hormonempfindliche Drüsengewebe nimmt nach und nach ab, und an seine Stelle tritt mehr Fettgewebe. Weil sich gleichzeitig bei vielen Frauen das Körpergewicht und die Fettverteilung verschieben, wächst die Brust oft einfach mit, auch wenn sich auf der Waage nur ein paar Kilo verändert haben.
In der Perimenopause kann zusätzlich das schwankende Östrogen Wasser ins Gewebe ziehen, sodass die Brust phasenweise anschwillt und danach wieder etwas kleiner wird. Mit den Jahren lässt auch die Spannkraft des Bindegewebes nach, sodass die Brust weicher wird und ihre Form verändert.
Eine größere Brust bedeutet auch mehr Gewicht, das Bindegewebe, Schultern und Rücken tragen müssen, und genau daraus entstehen manchmal die ziehenden Schmerzen, die viele Frauen dann den Hormonen zuschreiben. Deshalb lohnt es sich, in den Wechseljahren die BH-Größe neu ausmessen zu lassen. Wenn dich das Thema hormonell bedingte Größenveränderungen der Brust genauer interessiert, findest du mehr dazu in meinem Artikel über die hormonellen Auswirkungen einer Brustvergrößerung.
Mastopathie in den Wechseljahren: Was ist das?
Eine Mastopathie ist ein Sammelbegriff für gutartige Umbauvorgänge im Brustgewebe, bei denen sich die Brust knotig oder körnig anfühlt und oft auch schmerzt. Diese Veränderungen treten laut Krebsinformationsdienst vor allem bei Frauen zwischen 30 und 55 Jahren auf, also genau in der Zeit rund um die Wechseljahre. Als Auslöser gilt ein Ungleichgewicht zwischen viel Östrogen und zu wenig Progesteron, also genau die Konstellation, die auch in der Perimenopause typisch ist.
Typisch für eine Mastopathie sind ein Spannungsgefühl vor der Periode, ein knotiges Gewebe und manchmal kleine Zysten. Viele Frauen merken davon aber auch gar nichts, und die Veränderung fällt erst bei einer Untersuchung auf. Nach der Menopause, wenn der Hormoneinfluss nachlässt, wird das Gewebe bei den meisten Frauen weicher, und die Beschwerden lassen häufig nach. Weil sich ein neu ertasteter Knoten von außen nicht sicher einordnen lässt, gehört er trotzdem immer in ärztliche Hände, auch wenn du schon weißt, dass dein Gewebe eher knotig ist.
Weitere Ursachen für Brustschmerzen
Nicht jede schmerzende Brust hat mit den Wechseljahren zu tun. Auch diese Ursachen kommen in Frage, und manche davon lassen sich leicht übersehen:
- Entzündung der Brustdrüse (Mastitis): Sie ist vor allem aus der Stillzeit bekannt, kommt aber auch in den Wechseljahren vor. Typisch sind eine gerötete, überwärmte und geschwollene Stelle, manchmal mit Fieber. Eine Entzündung gehört immer ärztlich behandelt.
- Verletzungen und Prellungen: Auch ein Stoß, an den du dich kaum noch erinnerst, kann über Tage nachwirken.
- Medikamente: Einige Medikamente, zum Beispiel bestimmte Antidepressiva oder Blutdruckmittel, können Brustschmerzen als Nebenwirkung haben. Ein Blick in den Beipackzettel lohnt sich.
- Eine große, schwere Brust: Das Gewicht belastet Bindegewebe, Muskeln und Haltung, besonders bei einem BH, der nicht mehr richtig sitzt.
- Stress: Dauerhafter Stress wirkt auf den Hormonhaushalt und kann dazu beitragen, dass Beschwerden stärker empfunden werden. Wie eng Psyche und Hormone zusammenhängen, beschreibe ich ausführlicher im Artikel Wenn psychische Belastungen deine Hormone aus dem Gleichgewicht bringen.
Wann solltest du mit Brustschmerzen zur Ärztin?
Ärztlich abklären lassen solltest du Brustschmerzen, wenn sie über Wochen an einer Stelle bleiben oder stärker werden, und immer dann, wenn ein Knoten, eine Veränderung von Haut oder Brustwarze oder Ausfluss dazukommt. Viele Frauen schieben diesen Termin hinaus, weil sie Angst vor dem haben, was dabei herauskommen könnte, deshalb vorweg die gute Nachricht: Brustschmerzen allein sind nur selten ein Zeichen für Brustkrebs. Der Krebsinformationsdienst weist darauf hin, dass die meisten Frauen mit Brustkrebs keine Schmerzen haben, selbst wenn sich schon ein Knoten tasten lässt. Gerade deshalb ist es wichtig, die Anzeichen zu kennen, die unabhängig vom Schmerz immer abgeklärt werden sollten:
- ein neuer, fester Knoten, der sich vom umliegenden Gewebe unterscheidet
- eine Brust, die sich in Größe oder Form verändert, ohne dass die andere mitzieht
- eingezogene Haut oder eine Brustwarze, die sich neu nach innen zieht
- Hautveränderungen wie Rötung, Schuppung, Nässen oder Haut, die wie Orangenhaut aussieht
- klare oder blutige Flüssigkeit aus der Brustwarze
- geschwollene Lymphknoten in der Achsel oder oberhalb des Schlüsselbeins
- Schmerzen, die über Wochen an einer Stelle bleiben oder immer stärker werden
- Rötung, Überwärmung und Fieber als mögliche Zeichen einer Entzündung
Wenn du eines dieser Anzeichen bemerkst, vereinbare zeitnah einen Termin in deiner Frauenarztpraxis. Als Hormoncoach kann ich dir helfen, hormonelle Zusammenhänge einzuordnen, eine ärztliche Untersuchung ersetzt das aber nicht. Und unabhängig davon lohnt es sich, die eigene Brust regelmäßig selbst abzutasten, damit du ein Gefühl dafür bekommst, was bei dir normal ist. Wie wertvoll geschulte Hände bei der Früherkennung sein können, habe ich im Artikel über Discovering Hands beschrieben, und wie es sich anfühlt, wenn plötzlich doch eine Diagnose im Raum steht, erzähle ich in Schock-Diagnose Brustkrebs.
Was hilft bei Brustschmerzen in den Wechseljahren?
Sind ernste Ursachen ausgeschlossen, bleibt die Frage, wie du die Zeit mit einer empfindlichen Brust leichter machen kannst. Eine Maßnahme, die allen hilft, gibt es dabei nicht, aber einige Dinge bringen vielen Frauen spürbar Erleichterung:
- Ein gut sitzender BH: Er entlastet das Gewebe und ist oft der einfachste und wirksamste Schritt, gerade wenn die Brust größer geworden ist. Lass dich am besten neu ausmessen. Nachts oder beim Sport kann ein weicher Bustier oder Sport-BH angenehmer sein.
- Wärme oder Kühlung: Manche Frauen empfinden ein warmes Kirschkernkissen als wohltuend, andere einen gekühlten Waschlappen. Probier aus, was dir guttut.
- Schmerzgel aus der Apotheke: Ob ein schmerzstillendes Gel für dich in Frage kommt, kannst du in der Apotheke oder in deiner Frauenarztpraxis besprechen.
- Kaffee, Salz und Alkohol beobachten: Ob weniger Koffein oder Salz hilft, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Einige Frauen merken aber für sich einen Unterschied. Dein Beschwerde-Tagebuch zeigt dir, ob es bei dir einen Zusammenhang gibt.
- Bewegung und Entspannung: Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung, lockert Verspannungen im Schulter- und Brustbereich und hilft dem Körper, Stress abzubauen.
- Den Hormonen auf die Spur kommen: Wenn deine Beschwerden immer wieder kommen und mit anderen Veränderungen zusammenfallen, etwa mit Schlafproblemen, Zyklusveränderungen oder Stimmungsschwankungen, lohnt sich ein Blick auf das Zusammenspiel deiner Hormone. Einen ersten Überblick bekommst du mit meinem kostenlosen Hormon-Symptom-Check, eine genauere Einordnung mit einer Hormonberatung mit Speicheltest.
Häufige Fragen zu Brustschmerzen in den Wechseljahren
Ja, gerade in der Perimenopause sind sie häufig. Progesteron sinkt früh, Östrogen schwankt stark und kann zeitweise erhöht sein, und darauf reagiert das Brustgewebe mit Spannen und Schmerzen. Neue Knoten, Hautveränderungen oder Ausfluss solltest du trotzdem immer ärztlich abklären lassen.
Das ist sehr unterschiedlich. Bei zyklischen Schmerzen sind es meist einige Tage vor der Periode, in der Perimenopause können es auch mehrere Wochen am Stück sein. Nach der Menopause lassen hormonell bedingte Brustschmerzen bei den meisten Frauen deutlich nach.
Nur selten. Die meisten Frauen mit Brustkrebs haben keine Schmerzen. Abklären lassen solltest du aber Schmerzen, die über Wochen an einer Stelle bleiben, und vor allem einen neuen Knoten, Veränderungen von Haut oder Brustwarze und Ausfluss.
Meist, weil sich Drüsengewebe zurückbildet und mehr Fettgewebe entsteht, oft zusammen mit einer Gewichtszunahme. In der Perimenopause kann schwankendes Östrogen zusätzlich Wasser einlagern.
Vielen Frauen hilft ein gut sitzender, stützender BH am schnellsten, dazu Wärme oder Kühlung. Ob zusätzlich ein Schmerzgel sinnvoll ist, besprichst du am besten in der Apotheke oder in deiner Frauenarztpraxis.
Quellen
- Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums: Symptome bei Brustkrebs und Gutartige Veränderungen in der Brust
Hast du bemerkt, dass sich deine Brust verändert hat, seit dein Zyklus anders tickt? Und hast du schon mit jemandem darüber gesprochen, oder hast du es bisher eher still mit dir ausgemacht?
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Wer hier schreibt?
Ich bin Heike Ferg und schreibe auf diesem Blog über Hormone, Wechseljahre und Psyche. Als Hormoncoach & zertifizierte Psychologische Beraterin (VpsyB) höre ich täglich von all den körperlichen und emotionalen Beschwerden, die viele Frauen bei sich beobachten, aber oft nicht erklärt bekommen. Du suchst eine fachkundige Begleitung für deine Perimenopause und die Wechseljahre? Hier kannst du mehr über meine Angebote erfahren: