Ein persönlicher Blogartikel für dich – von einer, die selbst betroffen ist
Hey du! Vielleicht bist du gerade hier gelandet, weil du mit Fibromyalgie zu kämpfen hast – oder jemanden kennst, der betroffen ist. Ich möchte dir heute von meinen Erfahrungen erzählen. Denn ich bin selbst betroffen und trage diese Diagnose schon seit über einem Jahrzehnt mit mir. Ich weiß, wie es ist, wenn der Körper ständig Alarm schlägt und die Seele irgendwann nicht mehr hinterherkommt.
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Fibromyalgie – mehr als „nur“ Schmerzen
Fibromyalgie ist so viel mehr als „nur“ Muskel-, Sehnen- und Gelenkschmerzen. Es gibt Tage, da fühlt sich alles schwer an: der Kopf ist wie in Watte gepackt, der ganze Körper schmerzt oder Teile davon, der Magen rebelliert, und manchmal ist schon das Aufstehen eine riesige Herausforderung. Dazu kommen oft Ängste vor dem nächsten Schub, mentale Erschöpfung, Stimmungsschwankungen und das Gefühl, von anderen nicht verstanden zu werden.
Vielleicht kennst du das auch:
- Konzentration? Manchmal Fehlanzeige.
- Die kleinste Anstrengung bringt dich aus dem Gleichgewicht.
- Geräusche, Gerüche, Licht – alles ist zu viel.
- Und dann dieser ständige Druck, „funktionieren“ zu müssen.
Manchmal frage ich mich selbst: Wie soll ich das alles schaffen? Aber ich habe gelernt, dass es Wege gibt, sich selbst zu helfen – und genau dabei möchte ich dich begleiten.
Warum Körper und Seele sich gegenseitig beeinflussen
Wenn der Körper ständig schmerzt, bleibt die Seele nicht unberührt. Stress, Sorgen oder das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, machen alles noch schlimmer. Es ist ein Teufelskreis: Je mehr du dich sorgst, desto stärker werden die Beschwerden. Und je mehr Beschwerden du hast, desto schwieriger wird es, positiv zu bleiben.
Ich weiß, wie einsam man sich mit Fibromyalgie fühlen kann – vor allem, wenn andere sagen: „Du siehst doch ganz gesund aus!“. Doch ich sage dir: Du bist nicht allein.
Meisterin im Verdrängen – und was dann?
Weißt du, ich bin eine wahre Meisterin im Verdrängen. Ich schiebe vieles gerne weg, ignoriere Symptome, mache einfach weiter – bis ich irgendwann wieder von der Wirklichkeit eingeholt werde. Dann sind sie wieder übermächtig, diese Schmerzen. Warum? Vielleicht weil ich nicht auf mich aufgepasst habe und nachlässig geworden bin. Schließlich ist ja alles andere immer wichtiger als ich selbst. STOP! Ertappt! So geht’s nicht!
Dann laufe ich monatelang diesen Beschwerden hinterher, die ich erst gar nicht mit meiner Fibromyalgie in Verbindung gebracht habe, weil ich diese Diagnose in meiner schmerzfreien Phase wieder in die hinterste Schublade geschoben und vergessen habe. Ich suche verzweifelt nach Erklärungen, mache Arzttermine, suche Therapeuten auf, und teste mich durch die wildesten Experimente. Alles ohne Erfolg.
Was Hormone und Fibromyalgie gemeinsam haben? Dazu findest du einen speziellen Blogartikel unter Hormonsymptome (in Vorbereitung).
Meine Kraftquelle ist eigentlich der Sport. Bewegung gibt mir Energie und Lebensfreude. Aber wenn dann wieder gar nichts mehr geht, wenn der Körper einfach streikt, dann kommen die Folgen: Ich nehme zu, bin frustriert, tief traurig und einfach nur erschöpft – körperlich wie seelisch. Dann fühlt sich alles schwer an und ich frage mich, ob ich da je wieder rauskomme.
Aber, und das ist das Gute: Irgendwie schaffe ich es doch immer wieder, den Wendepunkt zu erreichen. Dann geht es langsam wieder aufwärts. Mit jedem kleinen Schritt zurück zur Bewegung kommt auch die Freude zurück – und das Gewicht geht auch wieder runter. Das sind diese kleinen Erfolge, an die ich mich klammere und die mir zeigen: Es geht weiter, auch wenn es manchmal dauert.
Mein Alltag mit Fibromyalgie – und vielleicht erkennst du dich wieder
Weil viele immer fragen, wie denn so ein Tag aussieht, wenn mich die Fibromyalgie mal wieder am Wickel hat, nehme ich dich hier mit in meinen Alltag:
06:00 Uhr – Aufstehen
Der Wecker klingelt. Ich brauche erstmal eine knappe viertel Stunde, um überhaupt in Gang zu kommen. Die Nacht war wieder unruhig, alles tut weh. Mit kleinen Dehnübungen im Bett versuche ich, den Körper langsam wach zu bekommen. Die Beine schmerzen, sobald ich mich darauf stelle. Nach ein paar Schritten geht’s so einigermaßen.
06:30 Uhr – Frühstück
Ich schleppe mich schwerfällig zur Kaffeemaschine. Ohne Kaffee geht dann rein gar nichts! Da läuft mein Motor nicht an. Ich schaue aus dem Fenster, träume vor mich hin und halte mich an meiner Tasse fest. Mein Magen ist dann auch ziemlich empfindlich, also gibt’s was Leichtes: Haferflocken.
07:15 Uhr – Bad
Duschen und anziehen – das dauert bei mir alles länger. Aus der Dusche kommt heißes Wasser. Das tut extrem gut, wenn es den Rücken entlangläuft. Das entspannt die verkrampften Muskeln und somit kommt langsam Leben in meinen Körper. Ich gönne mir eine kleine Pause, setze mich zwischendurch hin und quäle mich danach in meine Socken.
08:00 Uhr – Arbeit
Im Job versuche ich mir nichts anmerken zu lassen und den Tag so einzuteilen, dass ich immer wieder Pausen machen kann. Vom vielen Sitzen schmerzen Beine, Rücken und Arme. Ich stehe auf, strecke mich, hole mir Wasser. Manchmal fühlt sich mein Kopf wie im Nebel an – dann hilft es, kurz frische Luft zu schnappen.
12:00 Uhr – Mittagspause
Ich koche, esse und ziehe mich, wenn möglich, kurz zurück. Einfach mal Augen zu und durchatmen.
13:30 Uhr – Weiterarbeiten
Nachmittags ist meine Energie oft im Keller. Ich mache das Wichtigste zuerst und lasse mich nicht stressen, wenn mal was liegenbleibt. Zugegeben: Das klappt nicht immer 😉
17:00 Uhr – Feierabend
Nun gönne ich mir erstmal eine Pause. Eine Runde Walken, ein kleiner Spaziergang, ein bisschen Dehnen – je nachdem, wie es mir geht.
18:00 Uhr – Abendessen
Ich esse zu Abend und lege mich mit meiner Wärmflasche aufs Sofa. Manchmal reicht in so einer Phase die Kraft nur noch für einen gemütlichen Fernsehabend.
22:00 Uhr – Schlafenszeit
Nachdem ich mir ein heißes Bad gegönnt habe, geht’s ab ins Bett. Auch wenn der Schlaf nicht immer erholsam ist, gönne ich mir genug Zeit im Bett. Manchmal hilft es, einfach nur zu akzeptieren, dass nicht jeder Tag gleich gut läuft.
Jeder Tag ist anders. Mal läuft’s besser, mal schlechter. Wichtig ist, dass ich auf meinen Körper höre und mich nicht überfordere. Und ich gebe es offen und ehrlich zu: Genau damit habe auch ich manchmal meine Schwierigkeiten.
Mit Verständnis und Unterstützung durch den Alltag mit Fibromyalgie
Du hast dich hier wiedergefunden, weil deine Fibromyalgie-Schmerzen auch deinen Alltag immer wieder verdunkeln? Du bist diesen langen Weg gegangen, hast schon zahlreiche Therapien ausprobiert – und trotzdem bleibt die Erschöpfung, die Schmerzen, die Unsicherheit. Dann pass jetzt mal genau auf: Vielleicht hat dir bisher noch niemand gesagt, dass auch deine Hormone eine Rolle bei Fibromyalgie spielen können – dabei zeigen aktuelle Erkenntnisse, dass hormonelle Faktoren, insbesondere bei Frauen, die Beschwerden beeinflussen können.
Fibromyalgie und deine Hormone
Besonders das Gleichgewicht von Stresshormonen wie Cortisol und Wachstumshormonen (auch Somatotropin, STH, GH oder human Growth Hormone, HGH genannt) ist oft gestört. Das kann dazu führen, dass du dich ständig erschöpft fühlst, Schmerzen schlimmer wahrnimmst und dein Körper Stress kaum noch ausgleichen kann. Auch Schwankungen bei weiblichen Geschlechtshormonen – etwa in den Wechseljahren – können die Beschwerden verstärken. Als Hormonfachkraft schaue ich mir gemeinsam mit dir an, wie dein Hormonhaushalt aktuell aussieht und wie du ihn sanft wieder ins Gleichgewicht bringen kannst. Zum Beispiel durch gezielte Lebensstiländerungen, Ernährung, Stressmanagement und ich kann dir zeigen, wie du mit bioidentischen Hormonen arbeiten kannst, um deinen Alltag zu unterstützen. Mein Ziel ist es, dass du wieder mehr Energie, Freude und Stabilität in deinem Leben spürst – und dich in deinem Körper wohler fühlst. Damit deine nächste Fibro-Attacke milder verläuft.
Fibromyalgie und deine Psyche
Weil ich selbst betroffen bin, weiß ich genau, wie viele Unsicherheiten, Ängste und Frustgefühle mit Fibromyalgie einhergehen. Ich weiß, wie schwer es ist, sich Hilfe zu holen – und wie wichtig es ist, jemanden an der Seite zu haben, der wirklich versteht, wovon du sprichst.
Ich biete dir meine Unterstützung an, um gemeinsam Wege zu finden,
- wie du besser mit Stress und Rückschlägen umgehen kannst,
- wie du deinen Alltag so gestaltest, dass er zu dir passt,
- wie du wieder mehr Lebensfreude findest.
Wir können zusammen herausfinden, was dir guttut – mit Entspannungsübungen, kleinen Veränderungen im Alltag, Gesprächen und einfach einem offenen Ohr für alles, was dich bewegt.
Du bist nicht allein. Ich bin gerne für dich da – mit Herz, Verständnis und dem Wissen aus eigener Erfahrung.
Wenn du magst, melde dich einfach bei mir. Gemeinsam schaffen wir das – Schritt für Schritt, in deinem Tempo.
Danke, dass du mir hier auf meinem Blog folgst und fleißig Hormonbalance-Häppchen einsammelst und ausprobierst.
Finde deinen Weg mit mir zu arbeiten – für leichtere Wechseljahre.
Herzensgruß – Heike Ferg mit „Frauen STARK im Wechsel“
Autorin | Hormoncoach & Psychologische Beraterin | Balance-Geberin & Mut-Macherin 💃